Hier ist eine Auswahl an Go-Begriffen. Zum Spielen benötigst Du sie nicht, aber Du wirst sie öfters hören.
Die Grundlagen
- Freiheit – ein freier Punkt direkt neben einem Stein. Keine Freiheit mehr = geschlagen.
- Atari – ein Stein oder eine Gruppe mit nur noch einer Freiheit. Kann mit dem nächsten Zug geschlagen werden.
- Auge – ein freier Punkt, ganz von eigenen Steinen umgeben. Eine Gruppe mit zwei getrennten Augen kann nie geschlagen werden.
- Ko – eine Stellung, in der beide endlos hin und her schlagen könnten. Deshalb muss man erst woanders spielen.
- Seki – „gegenseitiges Leben“: Zwei Gruppen teilen sich Freiheiten, keine kann angreifen, ohne selbst zu sterben. Beide bleiben stehen.
- Komi – Ausgleichspunkte für Weiß, weil Schwarz anfängt. Wir spielen mit 6,5.
Auf dem Brett
- Hoshi – die markierten Sternpunkte. Tengen ist der Punkt genau in der Mitte.
- Shicho (Treppe) – eine Verfolgung quer übers Brett im Treppenmuster.
- Geta (Netz) – ein lockeres Netz, aus dem die Steine nicht mehr entkommen.
- Moyo – ein großer Rahmen: ein Bereich, der Gebiet werden könnte, aber noch nicht sicher ist.
Strategie
- Sente – ein Zug, den dein Gegenüber sofort beantworten sollte: Du behältst die Initiative.
- Gote – das Gegenteil von Sente. Dein Gegenüber muss darauf nicht reagieren.
- Fuseki – die Eröffnung auf dem ganzen Brett.
- Joseki – bekannte Zugfolgen in einer Ecke, die für beide Seiten fair sind.
- Tesuji – ein cleverer, oft überraschender Zug in einem lokalen Kampf.
- Miai – zwei gleich gute Möglichkeiten: Nimmt dein Gegenüber die eine, nimmst du die andere.
- Aji – „Nachgeschmack“: verborgenes Potenzial in einer Stellung, das man später noch nutzen kann.
Ränge & Partien
- Kyu & Dan – die Spielstärke. Anfänger beginnen bei 30 Kyu und steigen in den Rängen auf, bis sie 1 Kyu erreicht haben. Danach beginnen die Dan-Ränge (Meister).
- Vorgabe – die schwächere Seite spielt Schwarz und startet mit zusätzlichen Steinen auf dem Brett, damit die Partie ausgeglichen ist.